Das Unvorstellbare...........

das eigene Baby, Kind oder ein geliebter junger Mensch, kann nicht mehr von uns gehalten und physisch in den Arm genommen werden.  




Durch die Begleitung meiner Freundin im 2025, wurde mir bewusst, dass es eine andere Art von Akzeptanz braucht, wenn man sein eigenes Kind beerdigen muss. Dabei wurde mir klar, wie schwer es ist, diese unvorstellbare Erfahrung anzunehmen und wieder ins Leben zurückzufinden. Dieses Erlebnis hat mich unglaublich berührt und motiviert, auch anderen Menschen in ähnlichen Situationen beizustehen und sie in der Maltherapie zu unterstützen. 

In seinem Buch "Meine Trauer wird dich finden" zeigt Roland Kachler, wie schwer es ist, einen jungen Menschen gehen zu lassen. Statt das Loslassen um jeden Preis, lädt er dazu ein, eine andere, innere Verbindung zu entdecken - eine liebevolle Beziehung, die auch nach dem Tod bestehen bleibt.

Liebe und Verbundenheit

Der Verlust eines ungeborenen Babys ist ein tiefgehendes und schmerzhaftes Erlebnis, auch wenn das Baby nur kurze Zeit im Mutterleib verbringen durfte. Bereits in dieser frühen Phase ist die Verbindung zum Baby vorhanden. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Bindung bestehen bleibt, auch wenn das Leben anders verläuft als geplant. In der Maltherapie erhält man die Möglichkeit, sich Zeit zu nehmen, um dieser Trauer den Raum zu geben, sich damit auseinanderzusetzen und einen neuen Weg zu finden, um in Verbindung zu bleiben. Dieser kreative Raum kann helfen, das Unaussprechliche zu erkunden, Trost zu finden und die lebenslange Liebe und Verbundenheit zu würdigen.

Vielen Dank Iris, dass ich die gemalten Bilder auf meiner Homepage zeigen darf.

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